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Artikel, Autoren


01.10.2008
Gold als Schlssel zur Freiheit
Autor: Johannes Mller

Munition gegen den Angriff der Kleptokraten
Mein erster Kontakt mit Gold liegt rund zweieinhalb Jahrzehnte zurck: Damals konnte ich mir die persnliche wie auch gesellschaftliche Dimension dieses Sonnenmetalles nicht einmal ansatzweise vorstellen. Auf der emotionalen Suche nach Dauerhaftigkeit, Sicherheit und Seelenfrieden fhrte mich einmal mehr meine Intuition in die richtige Richtung: Nach 25 Jahren des Forschens und Nachdenkens komme ich zum Ergebnis: Gold ist ein wichtiger Schlssel sowohl zur inneren als auch zur materiellen Freiheit.

Zerstrer am Werk
Die gefhrlichsten Gegner einer freien und friedvollen Gemeinschaft sind Menschen, heute in Gestalt von Politikern oder Brokraten, nationaler, berregionaler und besonders transnationaler Organisationen, welche der Verlockung nicht widerstehen knnen, ungedeckte Papierwhrungen zur Finanzierung von Macht, Krieg, Weltverbesserertum, wohlgemeinten Utopien oder Versprechen zwecks Volksbeglckung, zum Beispiel sozialer Natur, einzusetzen. Denn nur mit einer ungedeckten Papierwhrung knnen die riesigen Verluste ihrer allesamt unbezahlbaren und damit unwirtschaftlichen Handlungen via Kaufkraft-Diebstahl auf die oft ahnungslose, konomisch wenig gebildete, aber vertrauensgewhrende Mehrheit der Gesellschaft nahezu unbemerkt verteilt werden. So sind die Weltkriege bezahlt worden, so der braune, so der rote, so der schwarze Terror! Doch leider ist die Versuchung mit dem Untergang der historischen Totalitarismen nicht aus der Welt gekommen.

Diese hinterhltige Finanzierungsform hat sich in der Geschichte traurigerweise auch seither immer wieder fr die Tter bewhrt, verstehen doch nicht alle Mitmenschen jeden wirtschaft-lichen Zusammenhang. Kein Wunder, denn die -hsslichen Folgen der Inflation werden den Betrogenen nicht sofort, sondern zeitlich stark verzgert und scheinbar ohne kausalen Zusammenhang prsentiert.

Moralisches Versagen: Respekt vor der Geschichte verloren
Menschen, welche sich ausschliesslich auf ihre persnlichen Erfahrungen sttzen, neigen dazu, diese einseitig gewonnenen Erfahrungen zum Massstab ihres Urteils und zum Prinzip allen Handelns zu erheben. Aus Sicht des Einzelnen mgen solche Prinzipien hie und da erfolgreich sein. Mssen jedoch langfristige Entscheidungen zugunsten einer Gesellschaftsordnung getroffen werden, welche auch die nachfolgenden Generationen im Denkmuster mit einbeziehen, stellt sich eine vllig andere Ausgangslage: Es muss um jeden Preis verhindert werden, dass persnliche und dementsprechend kurzfristige Interessen vor die Interessen unserer Nachkommen gesetzt werden. Dabei helfen moralische und ethische Grundstze, welche auf den Lebenserfahrungen unserer Vorvter fussen. Eine dieser wichtigen Lebenserfahrungen heisst Respekt vor der Geschichte und den grossen zivilisatorischen Errungenschaften unserer Ahnen.

Sonderinteressen: Der Anfang vom Ende
In einer arbeitsteiligen Gesellschaft wie wir sie in den heutigen Wirtschaftsformen kennen, sind alle Sonderinteressen letztlich dann antisozial, wenn durch die Wirkung der Gesetze Vorteile einzelner Gemeinschaftsmitglieder auf Kosten der anderen erzielt werden. Eine auf langfristiges Gedeihen ausgerichtete Gesellschaft wird daher alles daran setzen, Sonderinteressen keinen beherrschenden Einfluss auf die Gestaltung des Staates einzurumen, denn sie sind am Ende fast immer fatal: die daraus entstandenen Ungerechtigkeiten fhren ber kurz oder lang zu sozialen Spannungen, Unruhen, Revolution, Krieg und somit zu Tode, Leid und Verfall natrlicher Ordnungen, oft sogar zu einer Auflsung der Gesellschaft.

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